Infos für Förderschüler, Eltern, Studierende auf der NiBit: Lebenshilfe Nienburg gGmbH mit „Doppelprogramm“ beim Berufsinformationstag

14.09.2017

Beim Nienburger Berufsinformationstag (NiBit) am 26. Oktober in der Berufsschule hat die Lebenshilfe Nienburg gGmbH einen klaren Schwerpunkt: Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf.

Und das aus gutem Grund: Ohne die Lebenshilfe Nienburg gGmbH gäbe es für diese Personengruppe auf der Messe praktisch keine Informationen zu angepassten beruflichen Perspektiven.
Egal ob mit oder ohne Handicap – für viele Schülerinnen und Schüler stellt sich nach dem Abschluss die Frage nach der beruflichen Zukunft. Infos und Anregungen gibt es auf der NiBit. Marko Feldmann, stellvertretender Leiter der „Bildungs-BASIS“ der Lebenshilfe Nienburg gGmbH: „Zum einen sind wir mit zwei Workshops vor Ort. Im ersten werden unter Leitung von Elvira Essler beispielsweise Serviettenringe, Kosmetik- und Ledertaschen hergestellt.


Im zweiten Workshop, geleitet von Karin Holzberger, werden Solitärspiele aus Holz gefertigt; inklusive Zuschnitt, Schleifarbeiten, Arbeiten mit der Ständerbohrmaschine. Beide Gruppen geben ganz konkret Einblicke in handwerkliche Grundlagen und das Holz-Modul der Bildungs-BASIS.“ Parallel dazu gibt es, so Marko Feldmann, umfassende Informationen speziell für Eltern oder Schulbegleiter – angefangen von den Angeboten der beruflichen Orientierung für Menschen mit Behinderungen bis zu beruflichen Perspektiven.


„Uns ist wichtig, dass auch Menschen mit Einschränkungen die Chance haben, sich auf der NiBit adäquat zu informieren“, sagt Marko Feldmann. „Und wir bieten ja nicht nur unterschiedliche Arbeitsplätze in den Werkstätten, sondern auch berufliche Bildung, Außenarbeitsgruppen, Praktika oder begleitenden Zugang auf den ersten Arbeitsmarkt.“


Allerdings spricht die Lebenshilfe Nienburg gGmbH bei der NiBit keineswegs nur Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen an: Erfahrungsgemäß wird der Stand der Lebenshilfe Nienburg gGmbH auch von anderen Schülerinnen und Schülern, Handwerksmeistern und angehenden Ergotherapeuten, Heilerziehungspflegern oder Sonderpädagogen besucht. Und auch für die lohnt sich das Gespräch, weiß Melanie Klose vom Sozialdienst der Lebenshilfe Nienburg gGmbH: „Bei uns gibt es neben vielfältigen Berufsmöglichkeiten auch passende Praktikumsplätze.“

 
 
 

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