Der Start in die Schule!

Schulstart

Der Schulstart ist für Kinder wie für Eltern eine spannende Zeit.
Es geht um mehr als um die gute Ausstattung mit Schultüte, Schultasche und die Sorge, ob in der gleichen Klasse auch der Freund oder die Freundin eingeschult werden. Der Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Kindes. Die damit verbundenen Veränderungen stellen hohe Anforderungen an das Kind, verlangen neue Orientierungen und Anpassung.

Die emotionale Schulfähigkeit bedeutet, dass ein Kind Belastbarkeit besitzt, kleine oder größere Enttäuschungen ertragen kann, sich neuen und bekannten Situationen stellen mag und eine hohe Zuversicht in die eigene Lernfähigkeit besitzt.

Die soziale Schulfähigkeit beinhaltet, dass Kinder zuhören können, sich in einer Gruppe angesprochen fühlen, sich an Regeln halten können und konstruktiv mit Konflikten umgehen.

Die motorische Schulfähigkeit setzt eine so genannte visomotorische Koordination (z. B. Auge-Hand-Koordination) sowie Finger- und Handgeschicklichkeit voraus. Die gesamte Körperwahrnehmung, der Tastsinn und das Gleichgewichtsempfinden sollten gut differenziert sein.
Schulfähigkeit setzt ein Maß an Konzentration, Ausdauer, Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit, Neugierdeverhalten und Lerninteresse voraus. Folgerichtiges Denken und das Erkennen von Beziehungen und Gesetzmäßigkeiten sind wichtige Fähigkeiten zum Schulstart.

Der Übergang in die Schule bedeutet die Ausdehnung des Lebensumfeldes und die Zunahme von Selbstverantwortung und Freiraum. Gleichzeitig wird Altvertrautes zurückgelassen. Neue Beziehungen werden geknüpft, neue Anforderungen und Regeln sind zu bewältigen.

Die heutige Arbeits- und Lebenswelt ist mehr und mehr geprägt von wechselnden Anforderungen. Das Erleben von Übergängen begleitet jeden Menschen sein Leben lang.
Die Kindertagesstätten der Lebenshilfe Nienburg gem. GmbH bereiten die Kinder während der gesamten Kindertagesstättenzeit auf den Schulübergang vor.
Im letzten Jahr vor der Schule kommen eine enge Kooperation mit den Schulen, Projekte, Exkursionen und Angebote für die werdenden Schulkinder im Kindertagesstättenalltag hinzu.

Erlernt ein Kind bereits in der Kindertagesstätte Flexibilität und Techniken zum Umgang mit Übergängen, ist es dem Schulübergang und allen folgenden Übergangssituationen besser gewachsen. Kinder mit besonderen Förderbedürfnissen in heilpädagogischen oder integrativen Gruppen sind in diesen Prozess eingebunden und profitieren davon in besonderem Maß.

 
 
 

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