Die gesetzlichen Grundlagen von Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen

Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen

Aufgenommen werden erwachsene geistig behinderte Menschen, auch mit mehrfachen Behinderungen nach

  • § 19 Abs. 1, 2, 35 und 41 ff SGB XII
  • § 133a SGB XII
  • §§ 53, 54 Abs. 1, 19 Abs. 3 SGB XII
  • § 55 Abs. 2 Nr. 6 SGB IX.
 

Über die Aufnahme in eine Wohnstätte entscheidet der Wohnheimleiter. Jede Aufnahme in eine Wohnstätte ist freiwillig. Vor einer Aufnahme sollte der künftige Bewohner bzw. die künftige Bewohnerin ein Probewohnen absolvieren, damit er bzw. sie eine Willensentscheidung bezüglich seines/ihres Einzugs abgeben kann.

Wohnheimfähig bedeutet für uns: Leben in der Gemeinschaft.

Daher gibt es bestimmte Voraussetzungen zu beachten:

  • Es sollte keine akute psychische Erkrankung vorliegen.
  • Die Wohnheime der Lebenshilfe Nienburg gem. GmbH sind für nur körperbehinderte Menschen bautechnisch nicht gut geeignet.
  • Eine geistige Behinderung muss attestiert sein.
  • Es sollte keine Drogenabhängigkeit vorliegen.
  • Der Bewohner bzw. die Bewohnerin muss volljährig sein.
  • Der Bewohner bzw. die Bewohnerin verbringt die Tagesstunden im Regelfall in der WfbM.
  • Die Bewohnerin bzw. der Bewohner sollte Interesse haben an einem Leben in Gemeinschaft mit Anderen, um eine größtmögliche Selbständigkeit zu erreichen.
  • Ältere Bewohnerinnen und Bewohner können weiterhin im Wohnheim wohnen. Wenn sich ihr Gesundheitszustand nach ärztlichem Zeugnis so verändert, dass ein Wohnen im Heim nicht mehr möglich ist, muss über ein Ende der Betreuung in einem Wohnheim als Einrichtung der Eingliederungshilfe entschieden werden.
 
 
 

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