Das Wohnheim Rehburg

Wohnheim Rehburg

Das Wohnheim wurde im November 2008 im Stadtzentrum von Rehburg neben dem Rathaus errichtet. Das Haus liegt mitten im Ortskern. Es verfügt über 2 Etagen. Im Erdgeschoss befinden sich der Gemeinschaftsraum, Küche, Bad, WC und 3 Bewohnerzimmer. Im Dachgeschoss sind 5 Bewohnerzimmer und 3 Bäder mit Dusche und WC.

Zusätzlich stehen Kellerräume mit Hobbyräumen und eine Garage für Fahrräder zur Verfügung.

Die Betreuung erfolgt über 2 Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der Lebenshilfe Nienburg gem. GmbH. Zur Verbesserung der Mobilität steht ein Fahrzeug zur Verfügung.

Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel besteht in Richtung Wunstorf und Nienburg.
Im Ort ist die medizinische Versorgung gut erreichbar.

Für die tägliche Versorgung erhalten die Bewohner und Bewohnerinnen ein Budget. Mit Unterstützung durch das Betreuungspersonal kaufen die Bewohner und Bewohnerinnen alle Dinge des täglichen Lebens individuell und selbständig ein (Körbcheneinkauf).

Räumliche Ausstattung

Zur räumlichen Ausstattung gehören Bewohnerzimmer mit einer Größe von 13 bis 14 m².
2 Bewohner/Bewohnerinnen teilen sich jeweils eine Nasszelle mit Dusche, 2 Waschbecken und 1 WC.
Die Gemeinschaftsräume gliedern sich auf in Wohnzimmer, Aufenthaltsraum, Küche, Hauswirtschaftsraum, Terrasse.
Die Zimmer sind in der Regel möbliert mit Schrank, Bett, Schreibtisch, Stuhl. Die Zimmer können aber auch mit eigenen Möbeln eingerichtet werden.

Gruppenalltag

Wohnen in der Gemeinschaft eines Wohnheimes der Lebenshilfe ist mehr, als einen Tisch, ein Stuhl oder ein Bett in einem Zimmer zu haben.
Wohnen bei uns bedeutet, sich wohl zu fühlen, nicht einsam zu sein, Gemeinschaft zu genießen, sich auch zurückziehen zu können.
Die Bewohner und Bewohnerinnen sollen nach ihren Möglichkeiten und mit ihren Ideen zum Gelingen des gemeinsamen Wohnens beitragen.
Es ist uns wichtig, den Bewohnern und Bewohnerinnen die Möglichkeit zu eröffnen, Verantwortung zu übernehmen. In den Gruppen haben sich die Bewohnerinnen und Bewohner verabredet, sich auf Tischdienstpläne, Wäschepläne, Einkaufspläne einzulassen und so Verantwortung für die Gruppe zu übernehmen.
Da es keinen zentralen Einkauf der Lebensmittel für die Gruppen gibt, muss dieser durch die Gruppenmitglieder organisiert werden.
Einige Bewohner und Bewohnerinnen gehen selbstständig einkaufen, andere werden von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen bei ihren Einkäufen begleitet und unterstützt.
Bei allen Aktivitäten im Zusammenleben in den Gruppen achten wir darauf, dass die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten des einzelnen Bewohners bzw. der einzelnen Bewohnerin Beachtung finden.
Jeder Bewohner und jede Bewohnerin soll die Möglichkeit erhalten, den Gruppenalltag zu prägen und zu gestalten.
Ein ganz wichtiger Baustein bei der Verwirklichung dieser Ziele stellt die Gruppenbesprechung dar. Diese findet in der Regel einmal in der Woche statt. In diesen Besprechungen werden alle Belange, die die Gruppe betreffen, besprochen, z. B.:


  • Wer ist am Wochenende da?
  • Was wird am Wochenende gegessen?
  • Was wird an Freizeitangeboten genutzt?

Die Bewohner und Bewohnerinnen werden dabei begleitet, ihre Bedürfnisse und Wünsche zu äußern.


Freizeit / Urlaub

Neben der Arbeitszeit in den Werkstätten haben alle Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit, über ihre freie Zeit selbst zu entscheiden. Alle, die das nicht allein können, erfahren Unterstützung durch die Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen des Wohnheimes oder der Wohngruppe.
Auch für die Gestaltung der freien Zeit ist die Gruppenbesprechung der richtige Ort, um solche Aktivitäten zu planen und sich bei der Gestaltung einzubringen.
Neben den Gruppenaktivitäten wie Kino, Schwimmen, Disco, Jahrmarkt, Weihnachtsmarkt, Flohmarkt oder Stadtbummel, ist es auch möglich, eine Begleitung für ein individuelles Freizeitangebot zu nutzen.
Jedes Jahr werden Angebote für Urlaubsreisen im Sommer von den Gruppen geplant und mit Begleitung der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen und Unterstützung durch Praktikanten/Praktikantinnen und andere Hilfskräfte durchgeführt.
Diese Reisen finden an ganz unterschiedlichen Orten in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland statt. Die Gruppen verbrachten ihren Urlaub in den vergangenen Jahren an Nord- und Ostsee, in den Bergen, auf Mallorca, in Ungarn, Kroatien oder auf den Kanarischen Inseln.
Die sehr beliebten Flugreisen sind nicht so einfach zu organisieren und bedürfen eines längeren Planungszeitraumes wegen der hohen Kosten. Vielen Bewohnern und Bewohnerinnen ist es ganz besonders wichtig, im Urlaub nicht selber kochen und einkaufen zu müssen. Aus diesem Grund werden immer mehr Urlaubsreisen mit Halb- oder Vollpension nachgefragt.

 

Lebenshilfe Nienburg gemeinnützige GmbH
„Haus am Meerbach“
Mühlentorstraße 3
31547 Rehburg-Loccum
Tel. 05037 300744

 
 
Kontakt

Michael Morawietz

Leitung Wohnen Südkreis
Wohnheim Stolzenau
Sünkenberg 18
31592 Stolzenau

Tel. 05761 902761
Mobil 0170 5411468
morawietz@lebenshilfe-nienburg.de

 
 
 
 

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